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Schenken, eine Sprache der Liebe

Es gibt Gefühle, die man schwer beschreiben kann, und doch sind sie uns sehr vertraut. Kennst du die heimliche Euphorie, wenn du das perfekte Geschenk für jemanden gefunden hast? Dieses freudige Kribbeln? Wie kommt es eigentlich dazu? Was macht das Schenken zur Feel-good-Aktivität?

Schenken macht nicht allen gleich viel Spass

Diese Fragen stellte ich mir früher oft. Kein Wunder, war ich doch immer schon eine leidenschaftliche Schenkerin. Manchmal suche ich tage- bis zu wochenlang nach dem perfekten Geschenk. Wenn ich es dann habe (Kaktus! Wasserfarben! Papagei!), lächle oder pfeife ich zufrieden vor mich hin und male mir aus, wie sich die oder der Beschenkte darüber freuen wird.

Manche Leute allerdings ticken komplett anders. Sie sehen das Schenken als ein Müssen, schieben das Organisieren von Geschenken vor sich her und tappen oft gar in die Falle «Verlegenheitsgeschenk». Wer zu dieser Gruppe der lustlosen Schenker:innen gehört, ist meistens konsequent und findet auch keine sonderliche Freude daran, selbst beschenkt zu werden.

Die fünf Sprachen der Liebe

Wenn du das jetzt liest, identifizierst du dich möglicherweise mit den Schenk-Muffeln. Oder aber mit mir als Schenk-Begeisterter. Oder liegst du irgendwo in der Mitte?

Was macht uns Menschen eigentlich so verschieden, was die Freude am Schenken angeht?

Auf der Suche nach einer Antwort bin ich auf Gary Chapman gestossen, einen US-amerikanischen Beziehungsberater. Im Buch «The 5 Love Languages» beschreibt er fünf Sprachen, durch die Menschen ihre Liebe kommunizieren, nämlich: 

  • Lob und Anerkennung,
  • Zärtlichkeit
  • bewusst gelebte Zweisamkeit
  • Hilfsbereitschaft 
  • und – ja genau! – Geschenke, die von Herzen kommen. 

Wir Menschen sprechen und verstehen nicht alle die gleiche Liebessprache so gut, als wäre sie unsere Muttersprache. Wenn wir unsere Beziehungen stärken wollen, müssen wir die Sprache unseres Gegenübers herausfinden (wollen) – und auch Liebessprachen erlernen, die wir von unserem Naturell her nicht besonders gut sprechen oder verstehen.

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Ich spreche "Geschenke, die von Herzen kommen"

Sollte ich mich selber einer Haupt-Liebessprache zuordnen müssen, so könnte es tatsächlich die des Schenkens sein. Denn ich schenke nicht nur gern, es geht bei mir auch andersrum: Wenn ich beschenkt werde (Regenschirm! Pralinen! Kerzenständer!), freue ich mich wie eine Schneekönigin! Der Einfallsreichtum des/der Schenkenden und seine/ihre Bemühungen, für mich etwas Passendes zu organisieren, berühren mich. Sie vermitteln mir Wertschätzung und Liebe. Geht es dir ähnlich?

Viel Spass beim Schenken und «Sprachen lernen» wünscht dir
Angelika von Fotoeigenart



Geschenkpapier Geschenkanhänger